Hyperlokale Blogs – Eine weitere Möglichkeit für Lokale Werbung?

Viele von Ihnen werden sich sicherlich fragen, was Hyperlokale Blogs überhaupt sind. Im Prinzip handelt es sich bei einem Hyperlokalen Blog um eine Art Lokale Online Zeitung. Im Gegensatz zur Lokalzeitung wird ein Hyperlokaler Blog oft von Einzelpersonen geschrieben, welche sich nur auf die wirklich interessanten Lokalen Themen konzentrieren. Der bekannte Medienproffessor Jeff Jarvis hält sie sogar für die Zukunft des Journalismus. Bekannte Beispiele für Hyperlokale Blogs sind der Heddesheim Blog, Varel Blog oder der Fotoblog aus Hamburg.
Wieso Lokale Dienstleister die Hyperlokalen Blogs für die Online Werbung nutzen können, möchte ich in dem folgenden Artikel genau erörtern.

Hyperlokale Blogs als Konkurrenz zur Lokalzeitung

Viele Lokalzeitungen tun sich schwer dabei Ihre Angebote online zu stellen – und verstehen nicht das dies wahrscheinlich das einzige Mittel ist, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.
Deswegen gibt es teilweise Hyperlokale Blogs die fast die gleiche Leserzahl, wie die Lokalzeitung haben. Im Gegensatz zu den Lokalzeitungen allerdings sind die Werbeanzeigen in dem Blog oft weitaus günstiger.

Werbung auf Google hilft nicht immer

Hyperlokalen Blogs beschränken sich in der Regel auf ein sehr kleines Einzugsgebiet – teilweise weniger als 20.000 Einwohnern. Da gerade in den ländlicheren Regionen die Einwohner in der Regel jedes Restaurant oder Zahnarzt kennen, wird auch auf Google auch nur sehr selten nach ihnen gesucht. Für ein Restaurant ist es deswegen oft besser, im Hyperlokalen Blog auf ein Spezielles Angebot hinzuweisen. Ein Zahnarzt oder Steuerberater hingegen kann sich in dem von vielen Hyperlokalen Blogs angebotenen Branchenverzeichnis eintragen lassen.

Mit Hyperlokalen Blogs die Zielgruppe erreichen

Derzeit gibt es über 132 mehr oder weniger erfolgreiche Hyperlokale Blogs in Berlin. Nicht jeder der Blogs hat dabei einen Stadtteil als Zielgruppe. Vielmehr beschäftigen sich manche der Blogs mit spezielleren Themen, wie zum Beispiel Veranstaltungen oder Mode in Berlin. Mit einem Artikel über die Neueröffnung einer eigenen Modeboutique oder die spezielle Hervorhebung einer Party am Wochenende sind also in einem der Hyperlokalen Blogs mit der relevanten Zielgruppe nicht fehl am Platze.

Hyperlokale Blogs als Mittel zur Suchmaschinenoptimierung

Wer zu einem hart umkämpften lokalen Suchbegriff, wie zum Beispiel “Zahnarzt München” oder “Anwalt Berlin” bei Google auf oberen Plätzen gefunden werden möchte, braucht neben einer gut für die Suchmaschinen optimierten Seite auch Links. Am Besten ist es, wenn diese Links von themenrelevanten Seiten kommen. In unserem Fall wären dies neben Anwalt- und Zahnarztverzeichnissen auch Links von stadtspezifische Seiten. Da in einem Hyperlokalen Blog der Stadtname oft eine sehr hohe Relevanz hat, liegt es also sehr nahe Hyperlokale Blogs für den Linkaufbau zu nutzen.

Als Lokaler Dienstleister einen eigenen Hyperlokalen Blog erstellen

In manchen Branchen lohnt es sich auch einen eigenen Hyperlokalen Blog zu erstellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man als Dienstleister eine Vielzahl von Dienstleistungen bzw. Spezialisierungen anbietet. Eine Anwaltskanzlei aus München  könnte beispielsweise hochwertige Artikel schreiben in denen Themen wie Mietrecht, Arbeitsrecht und Familienrecht in qualitativ hochwertigen Artikeln besprochen werden.

Fazit

Wie Sie sehen gibt es viele Gründe dafür aktiver mit Hyperlokalen Blogs zusammenzuarbeiten. Bevor Sie allerdings auf einem Hyperlokalen Blog Werbung schalten, fragen Sie am besten Ihre Kunden welche Lokalen Blogs sie lesen. Ansonsten spricht natürlich auch nichts dagegen einen relativ neuen gut gepflegten Hyperlokalen Blog in Ihrer Region schon frühzeitig zu unterstützen!

Was halten Sie von Hyperlokalen Blogs? Kennen Sie eventuell weitere interessante Beispiele für Hyperlokale Blogs? Schreiben Sie ein Kommentar.